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	<title>Wissenschaftskommunikation.info &#187; ANB</title>
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		<title>Digitale Wissenschaftskommunikation 2010-2011 – Eine Online-Befragung</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 11:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ANB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem ist der Band &#8220;Digitale Wissenschaftskommunikation 2010-2011 &#8211; eine Online-Befragung&#8221; von Anita Bader, Gerd Fritz und Thomas Gloning (unter Mitarbeit von Jurgita Baranauskaite, Kerstin Engel und Sarah Rögl) in der Reihe &#8220;Linguistische Untersuchungen&#8221; erschienen. Er ist online abrufbar unter: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2012/8539/ Digitale Formate wie Mailinglists, Blogs, digitale Rezensionsportale und Open-Peer-Review-Zeitschriften haben in den letzten Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem ist der Band &#8220;Digitale Wissenschaftskommunikation 2010-2011 &#8211; eine Online-Befragung&#8221; von Anita Bader, Gerd Fritz und Thomas Gloning (unter Mitarbeit von Jurgita Baranauskaite, Kerstin Engel und Sarah Rögl) in der Reihe &#8220;Linguistische Untersuchungen&#8221; erschienen. Er ist online abrufbar unter: <a href="http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2012/8539/">http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2012/8539/</a> </p>
<p>Digitale Formate wie Mailinglists, Blogs, digitale Rezensionsportale und Open-Peer-Review-Zeitschriften haben in den letzten Jahren verstärkt Eingang in die Praxis der Kommunikation unter Wissenschaftlern gefunden und damit die Voraussetzung für Veränderungen in der Wissenschaftskommunikation und der Wissenschaftspraxis allgemein geschaffen.<br />
Der vorliegende Band bietet die Auswertung und Analyse einer Online-Befragung zur digitalen Wissenschaftskommunikation von WissenschaftlerInnen in Deutschland, die in der Zeit vom 23.06.2010 bis 09.03.2011 in zwei Wellen durchgeführt wurde (Rücklauf: 1053 Fragebogen). Die wesentlichen Ziele der hier ausgewerteten Befragung bestehen darin, für unterschiedliche Gruppen von WissenschaftlerInnen in Deutschland Aufschluss zu bekommen über ihre Nutzung digitaler Formate in ihrer wissenschaftlichen Praxis und über ihre Einschätzung des Potenzials und der tatsächlichen Nutzung dieser Formate in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen.<br />
In der Einleitung werden zunächst methodische Aspekte der Befragung diskutiert, es wird die Datenbasis beschrieben und die Struktur des Fragebogens erläutert. Die Einleitung schließt mit einem Überblick über die wichtigsten Ergebnisse der Befragung. Diese lassen sich folgendermaßen zusammenfassen: 1. Wissenschaftler nutzen digitale Formate derzeit vor allem dann, wenn diese Nutzung sich unmittelbar in ihre schon etablierte wissenschaftliche Praxis einbetten lässt und dort zur (besseren) Lösung schon existierender kommunikativer Aufgaben beiträgt (z.B. E-Mail). 2. Wissenschaftler nutzen digitale Formate dann, wenn die Nutzung auf erkennbare Art und Weise effizient und wenig zeitintensiv ist, z.B. die Nutzung von Mailinglists als Servicelists zur Information über Calls for Papers etc. 3. Dagegen gilt für viele Wissenschaftler die aktive Teilnahme an Diskussionen oder gar Kontroversen in digitalen Formaten (Mailinglists, Blogs, Open Peer Review) als wenig attraktiv, weil sie zeitintensiv und im Hinblick auf die Reputation auch risikoträchtig sein kann 4. Die kollaborative Nutzung von geeigneten digitalen Formaten (Blogs, Wikis) scheint bisher noch wenig etabliert zu sein. 5. Grundlegende Veränderungen der Wissenschaftspraxis, die man von der Nutzung von digitalen Formaten in der Wissenschaftskommunikation erwarten könnte, scheinen bisher in der Breite der Wissenschaften in Deutschland noch nicht eingetreten zu sein. Wir sehen hier einen Kontrast zwischen der Existenz von erfolgreichen Modellen für die Nutzung digitaler Formate auf der einen Seite und der zögernden Aufnahme dieser Formate auf der anderen. Die folgenden Kapitel untersuchen jeweils die Detailbefunde zu einzelnen Formaten, in der Reihenfolge Open-Peer-Review-Zeitschriften, wissenschaftliche Mailinglists und Blogs.<br />
Kapitel 2 skizziert zunächst Formen der Open Peer Review und stellt dann die Ergebnisse der Befragung zu diesem Format öffentlicher Begutachtung im Überblick dar. Dabei ergeben sich differenzierte Befunde für die Nutzung und die Einschätzung des Formats in unterschiedlichen Fächerzonen und Statusgruppen (vgl. auch Kap. 5). Insgesamt wird die Veröffentlichung von Gutachten zu wissenschaftlichen Aufsätzen und die kontroverse öffentliche Diskussion von Aufsätzen und Gutachten häufig mit Skepsis betrachtet, insbesondere im Bereich der Geistes- und Kulturwissenschaften. Die damit verbundene erhöhte Transparenz wird vor allem von jungen WissenschaftlerInnen begrüßt.<br />
Kapitel 3 widmet sich der Einschätzung und Nutzung von wissenschaftlichen Mailingslists. Unter den verschiedenen Funktionen – Information, Diskussion und Kollaboration – ist es besonders die Funktion der Information über wissenschaftsorganisatorische Dinge wie Calls for Papers („Servicelist“), die geschätzt wird, insbesondere im Bereich der Geistes- und Kulturwissenschaften. Die Nutzung als Forum für Diskussion und Kollaboration tritt dahinter weit zurück.<br />
Kapitel 4 behandelt die Rolle von wissenschaftlichen Blogs. Obwohl es international hochkarätige wissenschaftliche Blogs gibt, werden in unserer Stichprobe Blogs nur in verschwindendem Umfang zur Wissenschaftskommunikation genutzt. Tendenziell gelten sie als unwissenschaftlich, und ihre Nutzung gilt als Zeitverschwendung.<br />
In Kapitel 5 werden die Befunde statt aus der Perspektive der einzelnen Formate aus der Perspektive von Fächerzonen und einzelnen Fächern betrachtet, mit dem Ziel, für diese Bereiche jeweils ein Profil der Nutzung digitaler Formate zu erstellen. Ausführlich werden die Daten der Geistes- und Kulturwissenschaften sowie die der Naturwissenschaften betrachtet. Dazuhin wird jeweils eine Sondierung zum Fach der Geschichtswissenschaft sowie zu einer Vertreterin der Sprachwissenschaft unternommen. Weiterhin werden Spezifika der Statusgruppen von den Doktoranden bis zu den (emeritierten) Professoren untersucht.<br />
Im Schlusskapitel werden die Ergebnisse der Untersuchung nochmals im Zusammenhang mit den bekannten Potenzialen der behandelten Formate betrachtet, und es werden Perspektiven für die Entwicklung der digitalen Wissenschaftskommunikation skizziert.</p>
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		<title>Digitale Wissenschaftskommunikation &#8211; Formate und ihre Nutzung</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 19:11:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ANB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem ist der Sammelband &#8220;Digitale Wissenschaftskommunikation &#8211; Formate und ihre Nutzung&#8221; (hg. von Thomas Gloning und Gerd Fritz) in der Reihe &#8220;Linguistische Untersuchungen&#8221; erschienen. Er ist online abrufbar unter: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2011/8227/. Die Beiträge des Bandes behandeln neuere Entwicklungen der internen Wissenschaftskommunikation in digitalen Medien, insbesondere im Hinblick auf die Nutzung von interaktiven digitalen Formaten wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem ist der Sammelband &#8220;Digitale Wissenschaftskommunikation &#8211; Formate und ihre Nutzung&#8221; (hg. von Thomas Gloning und Gerd Fritz) in der Reihe &#8220;Linguistische Untersuchungen&#8221; erschienen. Er ist online abrufbar unter: <a href="http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2011/8227/">http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2011/8227/</a>.<br />
Die Beiträge des Bandes behandeln neuere Entwicklungen der internen Wissenschaftskommunikation in digitalen Medien, insbesondere im Hinblick auf die Nutzung von interaktiven digitalen Formaten wie Mailinglists, wissenschaftlichen Blogs, Wikis und Open-Peer-Review-Zeitschriften. In Überblicks-darstellungen, detaillierten Fallstudien und Interviews mit Protagonisten der digitalen Kommunikationspraxis werden die Potenziale dieser Formate ausgelotet, Nutzungsprobleme und Entwicklungstendenzen skizziert und Formen der tatsächlichen Nutzung mit kommunikations-analytischen Mitteln beschrieben. Gleichzeitig wird auf die Frage eingegangen, wie Veränderungen der Wissenschaftskommunikation sich auf die wissenschaftliche Praxis generell auswirken. Dabei werden theoretische und methodische Fragen behandelt wie etwa die Unterscheidung von Format und Nutzungsweisen eines Formats, die Aspekte einer evolutionären Betrachtung der Entwicklung von Kommunikationsformen in digitalen Formaten, die Probleme einer Texttypologie für Blogbeiträge, die Beschreibung des Themenmanagements in interaktiven Formaten oder der Status von Kontroversen in der Wissenschaftskommunikation.<br />
In den ersten drei Beiträgen wird das derzeitige System von digitalen Formaten in der Wissenschaftskommunikation im Überblick beschrieben, u.a. mit Bezug auf die Entwicklungen des „Web 2.0“, die Entstehung von Formatvarianten und Formatkonstellationen, Fragen der Qualitätssicherung, die Möglichkeiten der kollaborativen Nutzung von digitalen Formaten sowie die Entstehung und Entwicklung von sozialen Netzwerken im Bereich der digitalen Wissenschaftskommunikation. Dabei werden gleichzeitig auch Entwicklungsperspektiven in diesem Bereich erkennbar.<br />
Es folgt eine Gruppe von Fallstudien, die sich mit der Nutzung von Mailinglists (quantitativ und im historischen Längsschnitt), dem Open-Peer-Review-Verfahren, Texttypen in Wissenschaftsblogs sowie Kontroversen in digitalen Formaten der Wissenschaftskommunikation beschäftigen. Aus der Insider-Perspektive behandelt Ulrich Pöschl, der Hauptherausgeber von „Athmospheric Chemistry and Physics“, Fragen des Open-Peer-Review-Verfahrens. Die Fallstudien zielen auf bisher kaum dokumentierte empirische Details und verstehen sich gleichzeitig als Erprobungen von methodischen Prinzipien der linguistischen Kommunikationsanalyse für den Bereich digitaler Formate. Sie bieten z.T. überraschende Ergebnisse wie z.B. die Beobachtung, dass Mailinglists in bestimmten Funktionen weiterhin eine beträchtliche „Vitalität“ zeigen.<br />
Abschließend folgen Interviews mit John Baez und Urs Schreiber, den Gründern des mathematischen Gruppenblogs „The n-Category Café“, sowie mit Anatol Stefanowitsch, dem Gründer des „Bremer Sprachblogs“ und heutigen Betreiber des „Sprachlog“. Diese Interviews geben vielfältige Hinweise auf die Praxis des wissenschaftlichen Blogs und die Reflexion dieser Praxis durch die Protagonisten selbst.</p>
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